BPA

Pulmonale Ballonangioplastie (BPA)  Seit der ersten Beschreibung in 1988 wurde die pulmonale Ballonangioplastie (BPA) anfangs nur sehr selten durchgeführt. Seit etwa 2010 haben verschiedene Arbeitsgruppen vor allem aus Japan Erfahrungen mit größeren Patientengruppen gesammelt. Seit März 2014 wird dieser spezielle Eingriff auch in der Kerckhoff-Klinik angeboten. Mittlerweile gehört unsere Abteilung zu den größten BPA-Zentren weltweit. Alle Patienten werden dabei durch ein erfahrenes und speziell-geschultes BPA-Team betreut. Mit Hilfe der BPA können weit peripher gelegene Veränderungen der Pulmonalarterien mittels eines Führungsdrahtes erreicht und anschließend mit einem Ballon aufgedehnt werden. Jedoch können dabei, in Abhängigkeit von der Schwere der Erkrankung, nur wenige Läsionen auf einmal behandelt werden. Es sind daher mehrere Sitzungen erforderlich. Die BPA wird am wachen Patienten durchgeführt. Über einen venösen Zugang in der Leiste wird eine Schleuse eingebracht, über die dann Führungskatheter und –drähte vorgeschoben werden.
Entsprechend der vorab festgelegten Zielgebiete werden die jeweiligen Segmentarterien mit einem Draht sondiert und anschließend die Veränderungen mit speziellen Ballons aufgedehnt. Hierdurch kommt es zu einer Zerreißung narbiger Fasern, die das Lungengefäß eingeengt oder verlegt hatten.
Durch die BPA verbessert sich die Durchblutung des Lungengewebes. Hierdurch verbessern sich Lungenhochdruck, Sauerstoffaufnahme ins Blut und Belastung des rechten Herzens. Dadurch nimmt die körperliche Belastbarkeit des Patienten deutlich zu.

 

 

Balloon pulmonary angioplasty for inoperable patients with chronic thromboembolic pulmonary hypertension: the initial German experience

Abstract

Balloon pulmonary angioplasty (BPA) is an emerging treatment for patients with inoperable chronic thromboembolic pulmonary hypertension (CTEPH).

We report on a prospective series of 56 consecutive patients who underwent 266 BPA interventions (median, five per patient) at two German institutions. All patients underwent a comprehensive diagnostic work-up including right heart catheterisation at baseline and 24 weeks after their last intervention.

BPA resulted in improvements in WHO functional class, 6 min walk distance (mean change, +33 m), right ventricular function and haemodynamics, including a decline in mean pulmonary artery pressure by 18% and in pulmonary vascular resistance by 26%. Procedure-related adverse events occurred in 9.4% of the interventions. The most common complications were related to pulmonary vascular injury and consecutive pulmonary bleeding. Most of these events were asymptomatic and self-limiting, but one patient died from pulmonary bleeding, resulting in a mortality rate of 1.8%.

BPA resulted in haemodynamic and clinical improvements but was also associated with a considerable number of complications, including one fatal pulmonary bleeding. As the effects of BPA on survival are unknown, randomised controlled outcome trials comparing BPA with approved medical therapies in patients with inoperable CTEPH are required to allow for appropriate risk–benefit assessments.

BPA improves haemodynamics and exercise capacity in patients with inoperable CTEPH but complications are not uncommon http://ow.ly/mMYY30b1rch

 

CTEPH

CTEPH; Gruppe 4 nach WHO

 most experts agree that approximately 4% to 5% of all patients who have an acute episode of pulmonary embolism (PE) will continue to develop CTEPH. Based on an incidence rate of about 0.1% for acute PE, this translates into a CTEPH incidence of approximately 10,000 to 15,000 annually in the United States alone. Furthermore, there are patients with CTEPH who have no history of prior PE or deep vein thrombosis, adding to the estimated number. Despite these facts, the disease remains significantly underdiagnosed, and currently there are only about 300 PTEs performed nationwide, the majority of which are done at the University of California, San Diego (UCSD) Health System. The technical aspects of the procedure can be somewhat challenging and require meticulous

Meistens ist die CTEPH mit einer vorausgegange- nen venösen Thromboembolie assoziiert. So fand sich in einer internationalen prospektiven CTEPH- Datenbank bei 74,8% der CTEPH Patienten in der Vorgeschichte eine akute Lungenembolie, und bei 56,1 % eine tiefe Beinvenenthrombose

Die chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie (CTEPH) ist eine seltene, schwere Erkrankung. Ursächlich sind Blutgerinnsel, die meist aus den Venen der unteren Körperhälfte, mit dem Blutstrom in die Lunge eingeschwemmt werden (= akute Lungenembolie). Diese werden bei manchen Patienten zu Narbenmaterial umgebaut, das die Lungengefäße verlegt. In der Folge entsteht ein erhöhter Druck in den Lungenarterien (= pulmonale Hypertonie), was zu einer zunehmenden Belastung des rechten Herzens führt. Man geht heutzutage davon aus, dass bei bis zu 5 % der Patienten, die eine akute Lungenembolie überleben, die Blutgerinnsel nicht aufgelöst werden, sondern zu Narben- oder Bindegewebe umgebaut werden und sich dann im weiteren Verlauf eine CTEPH entwickelt.

Symptome Üblicherweise verspüren die meisten Patienten eine im Verlauf zunehmende Luftnot bei Belastung. Da die Beschwerden recht unspezifisch sind, vergehen zwischen dem Auftreten der ersten Symptome bis zur endgültigen Diagnosestellung durchschnittlich 14 Monate. Da sich viele Patienten dann in einem bereits fortgeschrittenen Krankheitsstadium befinden, sollte bei unklarer Atemnot, insbesondere nach stattgehabter Lungenembolie, eine zügige und exakte Diagnostik erfolgen, um die CTEPH nachzuweisen oder auszuschließen.

Fear…

…jeden Tag der letzten 3 Wochen hatte ich Angst, Angst, dass ich es nicht schaffe, Angst, dass etwas schief geht, Angst, mein Kind „allein“ zu lassen, obwohl Papa (der muss arbeiten), Nanny und Grosseltern (die leider immer doch was finden, was sie machen müssen) da sind, Angst hat sich manifestiert…und ich werde sie nicht los. Sicher, Respekt zu haben ist gut, aber Angst frisst einen auf, macht alles unerträglich und der Kopfschmerz ist da, täglich, wird stärker und in den Momenten des „Guten“ leichter…Dazu kommt noch eine komische Erkältung, mein rechtes Ohr ist zu, schlucken tut „weh“, ein Kratzen im Hals…eine dumpfe bleierne Müdigkeit im ganzen Körper, die es unmöglich macht tatkräftig zu sein und motiviert…sie hindert, behindert, macht steif und starr…Die Yogamatte liegt da, ich „sollte“ Übungen machen, aber ich kann nicht, wie ein Flimmer vor meinen Augen, bin ich einfach nur müde. Ich würde so gerne einmal wieder richtig schlafen. 12h am Stück, ich glaub danach wäre ich ein „neuer“ Mensch. Doch die Hitze der vergangenen beiden Nächte erschwerten jeglichen guten Schlaf. Die Schlaftablette am Freitag hab ich zu spät genommen um halb 1 und um viertel nach 8 war die Nacht rum…doch ich hätte noch weitergeschlafen, wenn keine Bauchspritze gewesen wäre…
Morgen gg. 11 Uhr ist es soweit und um 13 Uhr sollte alles gut gegangen sein. Egal ob 2 oder 3 Segmente, wichtig ist, dass ich es heil überstehe ohne Blut husten, ohne Wasser auf der Lunge…vor dem 2. habe ich nicht so große Angst, es ist mehr die Angst des Blut hustens, denn ich habe schon ein gutes Lungenvolumen…bzw. Sauerstoffsättigung in Ruhe, da denke ich wird meine Lunge jetzt nicht überrascht sein, von dem was noch geöffnet wird auch wenn es mir immens helfen kann in der Bewegung. In 24 könnte ich schon meinen Druckverband haben und lächeln…dann wäre die Angst erstmal wieder verflogen.